Welche Arbeiten habt ihr der BWBW in den letzten drei Jahren anvertraut?
«Es handelte sich hauptsächlich um Pflegeeinsätze in einem Waldgebiet des Brévine-Tals. Ziel der Arbeiten war es, an bestimmten Stellen den natürlichen Buchenaufwuchs zu begrenzen. Seit 1997 werden dadurch Schutzgebiete für das Auerhuhn geschaffen. Von dieser spezifischen Bewirtschaftung profitieren auch das seltene Haselhuhn und die Waldschnepfe.»
Weshalb arbeitet ihr mit der Bildungswerkstatt Bergwald zusammen?
«Zunächst wegen der Fachkompetenz der BWBW, die besonders bei forstlichen Einsätzen unverzichtbar ist. Für die Pflege unserer Reservate erhalten wir zwar auch andere Unterstützung wie z.B. von Freiwilligen, doch im Wald ist das die Ausnahme.
Was mir an der Arbeit der BWBW auch besonders gefällt, ist die unvergessliche Erfahrung, die die Jugendlichen machen. Sie sind es nicht gewohnt, sich in dieser Umgebung zu bewegen. Nach einem ganzen Tag draussen, mit der Astschere in der Hand, schmutzig und mit heraufordernden (Wetter-)Situationen konfrontiert, nehmen sie hoffentlich wertvolle Kenntnisse über den Wald mit nach Hause.
Also werden wir 2026 erneut zusammenarbeiten?
«Pro Natura will nicht nur die Artenvielfalt stärken, sondern auch die Umweltbildung fördern. Durch die Zusammenarbeit mit der BWBW können wir beide Ziele verfolgen. Das ist eine richtige Win-win-Situation und deshalb möchten wir diese Arbeit sicher fortsetzen!»
«Das ist eine Win-win-Situation und deshalb möchten wir die Arbeit mit der BWBW sicher fortsetzen!»
Antonin Jaquet, zuständig für die Reservate von Pro Natura
Weitere Biodiversitäts-Aufträge
Viele unserer Arbeiten leisten einen wertvollen Beitrag an die Biodiversität. Neben Naturschutzverbänden gehören auch kantonale Naturschutzbehörden oder lokale Forstbetriebe zu unseren Auftraggebenden.





